Roggenbacher Schlösser und Dobelmühle

Hier ein paar Bilder von unserem Wochenende im Steinatal bei den Roggenbacher Schlössern.

Ein kleiner Staudamm an der Steina kurz vor den Roggenbachern. Hier wohnt ein Bieber – die beschaulichen Tierchen haben es von der Wutachschlucht nun auch dort hin geschafft. Hackschnitzel auf natürliche Art produziert 🙂 .

Gewohnt haben wir in der Dobelmühle, ein herrlich verwunschener Fleck, in der Nähe der Roggenbacher Schlösser – auch für größere Gruppen geeignet, mit Zentralheizung, kalt und warmem Wasser, Toiletten für Männlein und Weiblein und garantiert kein Mobilfunk-Empfang 😉

Dobelmühle

Ausflug zur Tannenmühle

Ein lohnendes Ausflugsziel für den Sonntagnachmittag oder auch sonst ist die Tannenmühle zwischen Grafenhausen und Birkendorf. Neben den Tieren gibt es jede Menge Spielgeräte für Kinder. Für Erwachsene sehr interessant ist die Museumsmühle. Man kann dort gut Kaffee und Kuchen genießen oder auch Essen gehen. Das Restaurant ist ein Geheimtipp für alle die gerne Fisch essen, Forellen in den tollsten Variationen gibt es dort. Mehr auf ihrer Internetseite: Tannenmühle

Neujahr 2014

Mit etwas weniger Feuerwerk als sonst wurde in Bonndorf das alte Jahr 2013 verabschiedet. Heute am Neujahrstag war es in der Innenstadt den ganzen Tag neblig. Wenn man ein bis zwei Kilometer Richtung Schluchsee fährt ist es aber schon ab der Bahnbrücke wieder klar. Das Bild ist von heute früh und zeigt den Weg von der Roßhütte zum Lamm nach Gündelwangen, den Glaserbuckweg. Dort hat es noch Schnee und es ist auch etwas kälter.

Blick vom Vogtsberg

Bilder vom Sonntagmorgen, Blick vom Gündelwanger Vogtsberg Richtung Bonndorf und Wutachschlucht.

Der Schnee vom Donnerstag ist nicht liegen geblieben. Es ist kühl aber schön, gut für die, die es an das Bonndorfer Runkelefest mit dem Verkaufsoffenen Sonntag heute treibt.
Mir ist gerade eher nach langen einsamen Spaziergängen. Wege um zu sich zu kommen, auf denen man nicht unbedingt jemanden begegnen muss, gibt es viele um Bonndorf herum.

Göschweiler – Altes Schwimmbad

Wenn man von Göschweiler runter nach Stallegg läuft, geht  man kurz vor dem Hof Stallegg an einem Tisch mit Sitzbank vorbei,  normal geht der Weg geradeaus zum Hof, aber wenn man dort links abbiegt findet  man  das  versteckte alte Schwimmbad von Göschweiler – mitten im Wald – ein wenig verwunschen ist es dort. Im Hintergrund hat man einen wunderschönen Ausblick rüber zur Kirche von Gündelwangen.  Das Göschweiler Schwimmbad sollte man unbedingt wieder in Betrieb setzen,  wäre doch was für eine Art Naturbad ähnlich wie in Birkendorf, oder ?
Sonst war es nicht so toll – die letzten beiden Wochen hat es in Bonndorf fast nur geregnet und es war sehr kalt.   In der Wutachschlucht gibt es Erdrutsche und Überschwemmungen.  Unten am Rhein droht Hochwasser.  Pünktlich zum Schulanfang wurde es heute zum ersten Mal trocken und die Sonne kam kurz raus ..

Bei Brunnadern

Hier ein paar Bilder von unserem letzten Sonntagsspaziergang in 2012.  Wenn es so wie heute starken Sturm von Westen hat,  lohnt sich ein Ausflug Richtung Brunnadern.  In der letzten Kurve vor dem Dorf geht es windgeschützt das Seitental hoch,  bis zum Wasserreservoir und wer mag noch höher – wenn man ganz hoch läuft kommt man an das Brunnaderner Kreuz.

Nach einer verregneten Woche tut es gut  den blauen Himmel zu sehen und sich in der Sonnen zu wärmen.

Das Wellendinger Chäpilli

Das Wellendinger Chäpilli - im Hintergrund Bonndorf - Mitte Oktober

Abschrift von einem Blatt an der Chäpilli Tür mit folgender Erklärung :

Sie befinden sich hier im Wellendinger Chäpilli.  Dieses kleine „Bethaus“ war früher der Sammelort für Wallfahrten zur Gottesmutter nach Todtmoos. In den Zeiten der großen Wallfahrten war Todtmoos der beliebteste Wallfahrtsort im Südschwarzwald,  die Nordschweiz und den Sundgau in Frankreich.

Hier trafen sich die frommen Wallfahrer. Vom Süden aus Mauchen, Bettmaringen, Wangen, Wittlekofen.  Aus dem Osten aus Lembach, Dillendorf, Brunnadern, Ewattingen, Münchingen und Lausheim. Von Norden aus Bonndorf, Boll und Gündelwangen. Im Westen schlossen sich Steinatäler, Ebnet, Rothaus und Grafenhausen an.

Das Diözesanarchiv in Freiburg schätz das Alter des „Chäpilli“ auf über 300 Jahre  (ca. 1680).

Mehrmals wurden Schäden daran ausgebessert. Schließlich war es aber baufällig und nicht mehr würdig. Trotzdem haben zwei fromme Frauen aus Bonndorf es regelmässig gepflegt.

Mehrere Wellendingen Bauhandwerker-  an der Spitze Josef Beringer – kamen auf die Idee, sich des Chäpillis anzunehmen.  Auch das Landesdenkmalamt schaltete sich ein.  Der Architekt Georg Bernhart ( von hier stammend)  lieferte die Pläne.

1994 begannen die Arbeiten: weitgehender Abbruch und Trockenlegung, Wiederaufbau mit den Originalsteinen.

Die Aufrichtung und Grundsteinlegung erfolgte offiziell am Samstag, dem 2.Juli.1994 durch Bürgermeister Scharf und die örtlichen Stadträte. Dabei wurde auch eine Urkunden in den Grundstein eingemauert.

Zahlreiche Geld- und Materialspenden und viel freiwillige Hilfe mehrerer heimischen Firmen haben dieses Gemeinschaftswerk ermöglicht.

Am Sonntag, dem 7. Mai.1995 wurde das Chäpilli von Stadtpfarrer Eugen Fleig unter reger Beteiligung der Bevölkerung feierlich eingeweiht. Weitere Festreden hielten Landrat Dr. Wütz und Bügermeister Michael Scharf.

Die Figur im Innenraum des Chäpilli stelle den  Heiligen Sebastian dar, den Patron gegen Pest und viele Tierkrankheiten.  Es wurde gestiftet und wird von gläubigen verehrt und um Hilfe angerufen.

Darüber steht die PIETA, die Schmerzensmutter, die auch im Wallfahrtsort Todtmoos steht. Sie ist im Mittelpunkt des Chäpillis. Vor diesem Gnadenbild beteten die Wallfahrer vor Beginn ihres Fußweges nach Todtmoos.

Möge die Gottesmutter auch die Besucher von heute segnen !

Wellendingen im Mai 1995  ( Der Chronist Artur Riesterer  Rektor i. R.)

Anhang:

Leider wurde die wertvolle Statue ( aus Holz geschnitzt )  des Hl. Sebastians im Jahre 1996 entwendet. Die zweite Figur des Hl. Sebastian, sowie die sehr alte PIETA, Vasen und Heiligenbilder wurden im Jarhe 2006 Opfer eines Anschlages von alkoholisierten Jugendlichen.

Die jetzige Heiligenfigur der Hl. Maria wurde von der Familie Helmut Kromer gestiftet.

Sollten Sie mit einer Spende zum Erhalt dieses Bethauses helfen wollen, sind wir sehr dankbar.   Blz: 68051207  Kto:183889

Das Wellendinger Chäpilli ist nicht zu übersehen und befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen Bonndorf und Wellendingen, in  Richtung Fuchsberghütte. Das war das erste Mal, dass ich es offen sah ( am 13.Oktober)  –  von außen und innen  wunderschön – auch glaubt man dort etwas besonderes zu spüren,  ein richtiger Kraftort …

Dillendorf – Lourdes Grotte und mehr

Die Lourdes-Grotte in Dillendorf im Schwarzwald
Die sehr schöne Kirche in Dillendorf.
Marienstatue mit Christuskind - Kirche Dillendorf
Mosaik am Brunnen im Friedhof Dillendorf
Türmotiv an der Friedhofskapelle in Dillendorf

Unser Sonntags-Spaziergang ging heute vom Dillendorfer Friedhof los nach Süden,  ein schöner Wanderweg.   Bei der Gelegenheit hab ich das Mosaik und die Tür oben entdeckt – wer wohl der Künstler ist ?

Auf dem Rückweg haben wir uns die Dillendorfer Kirche angeschaut,  wie oft sind wir da achtlos vorbeigefahren  ohne zu ahnen wie schön sie ist – neben dem Altarraum gefällt mir die Marienstatue am Eingang ganz besonders.

Geht man um die Kirche herum findet man dahinter eine kleine Grotte mit weiteren Marienstatuen die  „Lourdes Grotte“   Ein richtiges Kleinod  mitten in Dillendorf –  ein Besuch lohnt sich  !

Ewattinger Dorffest 2012

Weil wir dieses Jahr erst später als sonst in Urlaub fahren, konnten wir zum ersten Mal ans Ewattinger Dorffest.  Erstmal war es wunderschön – Hut ab !!

Jeder Verein hatte einen Stand und hatte als Motto ein Land mit entsprechender Dekoration .  Die Vorspeise gab es für uns in Thailand beim Sportverein begleitet von den Thalheimer Straßenmusikanten – den temperamentvollen Musikern auf dem zweiten Bild.  Den Hauptgang gab es  im Griechischen Tempel der Freiwilligen Feuerwehr bei leckerem Gyros,  mit Fackeln ( Feuerwehrmänner mögen offenes Feuer 🙂 )   und begleitet von Miss Müllers Mucke. Der leckere Nachtisch,  Kaffee und Kuchen,  gab es in Österreich bei den Landfrauen – gerne hätten wir noch die anderen Sachen ausprobiert, aber mehr passte einfach nicht rein.

Rund ums Rathaus gab es 15 Länder und 6 Musikbühnen und ab  22:00 wurde die Jungen plötzlich wach und man konnte vor lauter Leute kaum noch umfallen –  das Wetter war auch richtig schön – alles in allem ein Superfest – klasse !