Bad Boll Oktober 2017


Hier mal wieder ein aktuelles Bild von der Kapelle Bad-Boll vom 16.10.2017.

Die normale Zufahrtsstraße nach Bad-Boll ist nach wie vor gesperrt, warum kann man auf dem folgenden Bild sehen, es gab einen gewaltigen Erdrutsch. Da Foto ist von weitem aufgenommen, am Ende der Hochspannungsleitung sieht man zum Vergleich einen großen Hochspannungsmasten – der Erdrutsch ist ein Vielfaches davon hoch ..

Bad Boll – Untergegangene Welten

Bad Boll – Untergegangene Welten

Groß: Untergegangene Welten – Bad Boll im Südkurier

Z’Bonndorf auf der Seite 2 im Südkurier !!
Riesig gefreut hat uns der Bericht des Südkuriers über Bad-Boll vom 23.August.2016 . Im Rahmen der Reihe Untergegangene Welten hat Andreas Schuler über Bad-Boll wie es einst war berichtet. Er und seine Kollegin Sabine Tesche sind nach unserem Interview direkt runter nach Bad-Boll gewandert und haben die noch sichtbaren Reste und die Kapelle besucht.
Eine große Freude hat mir auch die Erwähnung von Ida Alexa Ross Wylie bereitet, deren Buch ich vor einigen Jahren entdeckt und teilweise übersetzt habe, siehe Kapitel „Reise im Jahr 1910“ – eine richtig tolle Schriftstellerin !

Bad-Boll

Vor einigen Wochen konnte man in der Badischen Zeitung die freudige Botschaft lesen, dass die Renovierungsarbeiten an der Kapelle Bad-Boll nun wirklich begonnen werden. Wie zuvor berichtet dürfen die Arbeiten aus Naturschutzgründen nur in einer bestimmten Zeit ausgeführt werden.

Durch die starken Regenfälle dieses Jahr gab es einige schwere Erdrutsche in der Wutachschlucht, so dass bestimmte Abschnitte dort nicht mehr begangen werden können.

Vor kurzem wurde ein drohender Erdrutsch im Bereich der Eisbärenhöhle entdeckt, das sagt den meisten wahrscheinlich nichts, es betrifft jedoch den breiten Zufahrtsweg nach Bad-Boll. Deshalb wurde dieser „Bad-Boll-Weg“ gesperrt. Die Baufirma, die mit den Rennovierungsarbeiten beauftragt ist, kommt mit Ausrüstung und Material nicht bis zur Baustelle .. andere Wege gibt es nicht. Nur ein Restaurator hat mit ersten Arbeiten an den Deckengemälde begonnen. Irgendwie ist der Wurm drin ..

Von der Sperrung ist flussabwärts auch die rechte Seite, der Wanderweg von Dietfurth bis Bad-Boll, betroffen. Da gibt es eine relativ gute Umleitung auf der linken Seite der Dietfurth-Brücke bis Bad-Boll.

Hier aktuelle Bilder von heute Sonntag, den 14.August.2016.Wegsperrung – Bad-Boll-Weg

Die Bad-Boll-Kapelle von vorne, man sieht starke Risse im Mauerwerk rechts.

Noch schlimmer sind die Schäden auf der Westseite, dem Eingang zum Altarraum.

Aktuell wurde der Kapellen-Eingang mit einem Zaun abgesperrt. Die Lage ist aber noch gleich wie auf meinem Video aus 2012:

Video-Kapelle-Bad-Boll

Das Bad-Boll-Projekt – Teil 2

Hier wie versprochen noch mehr Details zum Bad-Boll-Projekt.
Die Master-Arbeit der Architektin Sarah Hummel ist ein Vorschlag wie Bad-Boll wieder neu und modern aufgebaut werden kann.

IMPRESSIONEN

BadBollProjekt Projekt-Plan-Perspektive-Ausschnitt – Die Kapelle ist in der zweiten Ebene ganz Links integriert.

BadBollProjekt Bild-Gastraum

BadBollProjekt Bild-Zelle

BadBollProjekt Bild-Badhof

BadBollProjekt Detail Kapelle

BadBollProjekt Projekt-Plan-Perspektivisch

BadBollProjekt Projekt-Plan-Ansichten

BadBollProjekt BadBollProjekt-Die Architektin : Sarah Hummel

Alle Bilder (C) Sarah Hummel 2016

Zitat aus dem schönen Begleitbuch zum Projekt:

BADKAPELLE. Als Zeitzeuge der Vergangenheit ist nur
die Kapelle geblieben. Der Innenraum der Kapelle strahlt
eine anziehende Atmosphäre aus, welche nostalgische Gefühle
auslöst – diese Stimmung soll erhalten werden.
Da die Kapelle einsturzgefährdet ist, wird vorgeschlagen,
sie einzubetonieren. Der Innenraum soll auf diese Weise
für die Zukunft konserviert werden. Die Stuckverzierungen
und Putzreste an den Innenwänden werden behutsam
restauriert und in der Farbenpracht aus vergangener Zeit
sichtbar.
Die Funktion der Kapelle als Ort für den Gottesdienst
wird dem Raum entzogen, um als Brunnenhaus das entspringende
Quellwasser preiszugeben. Ein rundes Wasserbecken
mit einem kleinen Wasserspeier in der Mitte des
kleinen romantischen Innenraumes inszeniert das Wasser.
Der Brunnen lädt den Besucher dazu ein, einen Schluck
des Heilwassers zu genießen. Durch den Brunnen bekommt
der Raum ebenso eine Andächtigkeit, die ähnlich
einem Altar zum nachdenken einlädt.
Im unteren Geschoss der Kapelle wird die Brunnenstube
zur technischen Wasseraufbereitung eingerichtet.
Man benötigt den Glockenturm, welcher zuvor zum Gebet
gerufen hat, nicht mehr. Dieser wird abgetragen. Die Glocke
wird zum Empfang am Eingang angebracht.
Die zerbrochenen Spitzbogen- und Rundfenster werden
neu verglast. Sie behalten nach außen hin ihre Form und
drücken in der neuen Fassade die neoklassizistischen
Spitzbögen als Relikt der Vergangenheit ab. Von außen
wird signalisiert, dass sich im Innenraum etwas sonderbares,
das Geheimnis des Ortes Bad Boll befindet.
Als öffentlicher Raum wird die Kapelle weiterhin für den
alltäglichen Gast geöffnet sein und bleibt auch in Zukunft
für den Wanderer greifbar.

Quelle (C) Sarah Hummel 2016
Das ganze Buch zum Download: Vergessener Ort BadBoll.pdf
( Achtung 83MB – am besten mit schneller Internetverbindung laden )

Fortsetzung folgt..
Die Idee finde ich einfach genial und dieser Entwurf ist eine tolle Leistung von Sarah Hummel- Eine mögliche, schönere Zukunft für Bad-Boll in der Wutachschlucht !
Und ja ich weiß, dass das Heilwasser der Quelle durch die Intensiv-Landwirtschaft stark nitrat-belastet und nicht mehr zum Verzehr geeignet ist, das Thema lässt sich sicher auch noch lösen ..

Das Bad-Boll-Projekt – Neuentwurf für einen vergessenen Ort

DIE IDEE
Gästebuch von z’Bonndorf Eintrag von Sarah Hummel vom 1.November.2015

Ich bin eine Architektur Studentin der Uni Stuttgart Derzeit beginne ich gerade mit meiner Masterarbeit. Das Thema einer Masterarbeit stellt sich jeder Student selbst.
Bei einer Wanderung vor etwa 15 Jahren mit meinem Opa – ein früheren Löffinger – sind wir bei Bad Boll vorbei gekommen. Der Ort war für mich etwas ganz besonderes, ich war damals für einige Zeit sehr damit beschäftigt mir vorzustellen wie dort früher einmal alles ausgesehen haben mag. Nun habe ich mir als eigene Aufgabe einen Neuentwurf des Bad Bolls gestellt. Ich denke es ist vielleicht interessant, den Ort mit neuen Ideen zu besetzen und bin sehr darauf gespannt, was dabei so herauskommen kann.
Deine Seite hat mir sehr viel geholfen. Die Bilder und Karten und Berichte und Eindrücke – ich bin grade seit 3 Stunden am lesen – gleich Drucke ich ein paar Dinge aus und verwende sie für meine Stoffsammlung ..

PROJEKT GESTARTET
Auszug aus einem Email an z’Bonndorf vom 11.Januar.2016

..heute hatte ich eine Besprechung mit meinem Professor. Er hat mich gefragt, ob man die Kapelle nicht einfach selbst kaufen könne – weißt du etwas darüber? Die Frage ist etwas verrückt, aber ich finde es noch interessant zu wissen.
Mein Herberge-Entwurf wird wohl eine etwas schockierende Sache für den Ein oder Anderen, denn ich plane, die Kapelle einfach einzubetonieren – in ihr soll die Brunnenstube und ein Wasserspeier für das Boller Wasser sein. Der Innenraum soll erhalten bleiben und konserviert werden. Die Raumwirkung mit den bunten Farben und dem Lichteinfall durch die historischen Fenstern soll wieder hergestellt werden. Durch die Kapelle betritt der Besucher die Herberge „Zum Storchen“ (so hieß die Bad Boller Gaststätte ganz zu beginn um 1840 – am liebsten würde ich mein Projekt „Storchenturm“ nennen, doch den gibt es ja schon in Tiengen… mal sehen was mir noch so einfällt…)
Die Kirche bildet den Sockel – als Geschichtliches Fundaments meines Entwurfs. Darüber plane ich einen Beton Turm indem Wanderer Essen, Übernachten und Baden können. Von außen soll der Turm hart, rau und kühl wirken wie ein Räuberschloss – innen findet man gemütliche Holzverkleidete Räume die zum verweilen einladen und im Zwischengeschoss wo der Besucher auch baden kann gibt es sogar eine Sauna.
Der Turm verbindet die Lichtung, auf welcher nun die Rastbänke stehen und den alten Garten – Die Lichtung ist der Außenraum für die Wanderer(Tagesgäste) der alte Garten weiter oben soll der Außenraum für die Übernachtungsgäste sein, die hier nach einem Saunagang auch einfach ins Freie gelangen können.
Ich bin gespannt was dabei raus kommt, ich habe ja noch ein paar Monate Zeit.

Bad Boll im Schwarzwald – NEUENTWURF FÜR EINENE VERGESSENEN ORT – Die Masterarbeit
Auszug aus Emails an z’Bonndorf 12.Mai.2016

Ich habe es nun geschafft, mein Studium mit der Masterarbeit abzuschließen. Ich bin super froh und erleichtert.
Diese Mail geht an Alle, die mich während der Abschlussarbeit unterstützt haben, die für mich während meiner Studienzeit da waren und an diejenigen, die es einfach interessiert..

Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Bad Boll werde ich nie mehr vergessen.

Ich kann mir vorstellen noch einen Schritt weiter zu gehen als dieser Universitäre Entwurf und womöglich wirklich einen Plan vorzulegen, wie man die Kapelle – wenn auch vielleicht recht brutal, aber sicherlich Aufsehen erregend – einbetonieren könnte. Dabei soll das Ziel sein, den Innenraum und das Geheimnis von Bad Boll zu wahren und gleichzeitig die Kapelle vor dem Abbruch zu schützen. Ich kann mir vorstellen, dass ein solches Projekt regen Anklang in der Architektenwelt wie auch in der Landbevölkerung haben wird. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht durchweg auf positive Meinungen stoßen würde, aber man wird auf jeden Fall viele Leute mit solch einer Idee auf Bad Boll aufmerksam machen können.

Das Thema macht mir wie Sie es sich ja gut vorstellen können sehr viel Spaß! – Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen – Das Buch habe ich 5 mal gedruckt und meiner Familie geschenkt.

Der Herr Professor aus Berlin hat mich nochmals eine Woche nach der Abgabe des Projektes darauf angesprochen, dass ich unbedingt weiter machen soll und Bad Boll nicht mehr aus den Augen verlieren darf.

BadBollProjekt Aussenraumbild

BadBollProjekt Modell 1:200

BadBollProjekt Modell 1:200 Detail

BadBollProjekt Schnittmodell 1:50

Alle Bilder (C) Sarah Hummel 2016

Sarah hat auch ein wunderschönes Buch zu ihrer Masterarbeit geschrieben, das man hier als pdf lesen kann:

160420_VergessenerOrt_BadBoll.pdf

Kommentar von zBonndorf :
Von Anfang an war ich begeistert von der Idee Bad-Boll neu zu gestalten. Wenn man die Bad-Boll Seite auf z’Bonndorf liest weiß man auch warum. Die Entscheidung Bad-Boll abzureissen war aus meiner Sicht ein Fehler.
Im ersten Moment klingt der Plan natürlich etwas utopisch, aber auch nach einigen Monaten des Überlegens von Für und Wider bin ich der Meinung, das Projekt zu realisieren wäre genial.
Eigentümer ist das Land Baden-Würtemberg und das hat auf Anfrage von Sarah Hummel den Plan mit der Begründung des Naturschutzes, wie zu erwarten war, abgelehnt – übrigens gibt es wohl regelmässig Anfragen von Interessenten, die in Bad-Boll wieder etwas aufbauen wollen.
Nach lezten Meldungen soll die Kapelle in Bad Boll im Spätherbst renoviert werden – die Entscheidung ist wohl nicht mehr zu revidieren – oder vielleicht doch ?
– Fortsetzung folgt bestimmt – es gibt noch mehr Bilder und Infos über das Projekt und vielleicht schon einige Beiträge von Lesern –

Frühling in Bonndorf 2016




Eine Woche nach dem offiziellen Frühlingsanfang gibt es auch in Bonndorf und Umgebung die ersten zarten Frühlingsboten.
Ostern war leicht verregnet, heute am Ostermontag gegen Abend hat sich die Sonne doch mal raus getraut. Es ist sehr windig und immer noch frisch, der Feldberg ist noch schneebedeckt, solange das so ist bleibt es bei uns erfahrungsgemäss auch kalt.

Zu Bad-Boll gibt es einen aktualisierten Wikipedia Eintrag:
Bad-Boll auf Wikipedia

Gespannt sein darf man auch auf die Master-Arbeit einer Architektin, die sich mit einer möglichen Neuorganisierung und Wiederbelebung des Vergessenen Bad Bolls in der Wutachschlucht bei Bonndorf im Schwarzwald beschäftigt – auch wenn der Plan kaum realisierbar sein wird.
Gespannt sein darf man auch wann die bereits beschlossenen Erhaltungsmassnahmen für die Kapelle Bad-Boll wirklich mal angepackt werden.

Frühling in der Wutachschlucht 2015

Bilder vom Bad-Boll-Weg:



Meine treue Weggefährtin Fenja.

Blick vom Bad-Boll-Weg runter auf den Dittfurt-Weg

Weg von Boll Parkplatz zur Ruine Boll – der Sturm hat hier auch Bäume umgelegt.

Ruine Boll

Die ganze Woche hatten wir herrlichen blauen Himmel und es war warm.
Nur heute am Samstag den 25.April ist es bedeckt und es regnet zeitweise.
Auch in der Wutachschlucht fängt es langsam an zu blühen.

Bad-Boll die letzten Jahre Teil 1


Bildquelle:Bad-Boll Schöner Wohnen 11-1982

Die letzten Jahre von Bad Boll bei Bonndorf. Was der Pavillon in der Wutachschlucht an der Stelle des ehemaligen Bad Boll eher verschämt verschweigt berichten die folgenden Dokumente, die im Wesentlichen über Bad Boll der Burr Brüder erzählen.
Es ist eine Schande was damals passiert ist wie man den Burr Brüdern das Leben schwer gemacht hat.
In meinen Augen haben fanatische Naturschützer in den obersten Behörden einen wieder hergestellten historischen Ort dem Erdboden gleichgemacht – gegen den Willen der hiesigen Bevölkerung.
Inzwischen hat man dazu gelernt und es durfte sogar ein Wasserkraftwerk bei Achdorf gebaut werden.

Ein Artikel von 1982, den mir eine sehr nette Leserin geschickt hatte, war Anlaß nach mehr zu suchen.
Bis auf diesen Artikel stammen alle folgenden Unterlagen aus einer Quelle die ich noch nicht nennen kann, später vielleicht mehr:

Bad-Boll-1890-Alte-Anzeige-k.png
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Bad-Boll-1983-11-14-Kleinkraftwerk.png
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Bad-Boll-1984-Postkarte-Burr-R.jpg
Bad-Boll-1984-Postkarte-Burr-V.jpg
Bad-Boll-1984-Burr-Flyer-1.jpg
Bad-Boll-1984-Burr-Flyer-2.jpg
Bad-Boll-1985-10-19-Wutachschlucht-Idylle-Burr-Suedkurier.png
Bad-Boll-1988-12-31-Wunderliche-Welt.png
Bad-Boll-1989-04-06-Wutachschluch-nicht-laenger-Rummelplatz.jpg
Bad-Boll-1989-04-Totaler-Naturschutz.jpg
Bad-Boll-1990-03-10-Burr-bestaetigt-Verkaufsabsicht-Suedkurier.jpg
Bad-Boll-1990-03-10-Verkaufsabsicht-Suedkurier.jpg
Bad-Boll-1991-03-24-Todesurteil-Sonntag-aktuell.jpg
Bad-Boll-1991-Aus-fuer-Idyll.jpg
Bad-Boll-1992-02-13-Abriss-Calwer-Zeitung.jpg
Bad-Boll-1992-04-11-Ende-eines-Schwarzwald-Maerchens-HZ.jpg
Bad-Boll-1992-Das-Ende-eines-Schwarzwaldmaerchens-Heidenheimer.png
( Für die volle Größe einfach nochmal auf das Bild klicken )

Bad Boll Postkarte 1907

Diese wunderschöne,inzwischen 108 Jahre alte, kolorierte Schwarz-Weiß-Postkarte habe ich geschenkt bekommen. ( Einfach auf das Bild klicken um die volle Größe zu sehen ).
Vorderseite
„>klein-a
Rückseite
„>klein-a

An Fräulein Elise Maier Pforzheim:
Vom Waldkurort Bad-Boll bei Bonndorf Wutachthal Baden Die herzlichsten Grüße senden:
E. Dutzi, Mina ?, K. Matt ? , A Beschle 7.Juli.1907

Bad-Boll Bericht 1982


Eine sehr nette Leserin, die nicht genannt werden möchte, hat uns eine Zeitschrift mit einem Bericht über Bad Boll geschenkt und zugeschickt. Es ist Schöner Wohnen 11/1982 daraus sind auch die Bilder oben. Herzlichen Dank hierfür !!
Zitat:
Sanierung Wiederbelebung für ein marodes Heilbad
Eberhard und Friedmann Burr, zwei junge Lehrer, haben mitten im Schwarzwald einen verrotteten kleinen Kurort samt Heilquelle gekauft. Der Kurort heißt Bad Boll. Ihn wollen die beiden Brüder zu einem Zwischending aus Schullandheim und Wanderherberge, Fortbildungsstätte und Campingplatz aufmöbeln – aus eigenen Mitteln …
Die beiden Burrs wollen Bad Boll wieder so herrichten, wie es früher einmal war. Ein Plan der durch knappe Finanzierungsmittel erschwert wird. Derzeit einziger Erwerbsquelle ist ein Kiosk, an dem Getränke, Süßigkeiten und Reiseandenken verkauft werden. Mit der festen Anmeldung erster Jugendgruppen für das Frühjahr 1983 ist jetzt ein wenig Optimismus eingezogen. Die Burrs bekommen Land in Sicht. Wolfgang Wirtz

Der gesamte Artikel im Original : Bad-Boll Schöner Wohnen 11-1982

Falls auch Sie noch Erinnerungen oder Erinnerungsstücke an Bad-Boll in der Wutachschlucht haben, die hier veröffentlicht werden könnten, würden wir uns sehr über ein Email von Ihnen freuen. Unsere Email-Adresse: info@zBonndorf.de